Veranstaltungen Januar 2021

ÇALIȘGAN & HEUSER feat. Eirini Bratti

8.1.2021

FR 8. Januar 2021, 20 Uhr
ÇALIȘGAN & HEUSER feat. Eirini Bratti
“transorient duo”

Kazım Çalıșgan – Orientalische Saiteninstrumente, Percussion, Gesang
Andreas Heuser – Akustische und Elektrische Gitarren, E-Violine
Eirini Bratti – Overheadprojektion

Kazım Çalıșgan und Andreas Heuser, die Gründer der Ruhrgebiets-Weltmusik-Bigband “Transorient Orchestra”, musizieren seit Ende der 1980er Jahre im Duo und treffen sich dabei auf halber Strecke zwischen Orient und Okzident.
Sie spielen türkische Instrumentalstücke und Lieder in phantasievollen, neuen Arrangements, sowie Eigenkompositionen, in denen sich die Beschäftigung mit der Musik des Orients und des Balkans widerspiegelt. Kazım Çalıșgans Spiel auf diversen orientalischen Saiten- und Percussionsinstrumenten, sowie sein einfühlsamer Gesang werden ergänzt und kontrastiert durch Andreas Heusers Gitarren- und Violinklänge.
Ihr Programm spannt den Bogen von gefühlvollen Balladen über beschwingte musikalische Dialoge bis zu fetzigen Percussionstücken.
„Im „Ruhrpott“ haben diese beiden musikalischen Kosmopoliten ihre Wurzeln geschlagen und wuchern dort schon seit geraumer Zeit fröhlich jazzig-orientalisch vor sich hin. Ein seltener Glücksfall, dass zwei solche Individualisten zueinander finden und voller Neugier und Respekt für die musikalische Herkunft des Anderen einen neuen gemeinsamen Stil im Grenzland der Kulturen kreieren konnten – und das, ohne je in die Beliebigkeit von klischeehaftem Weltmusik-Mischmasch abzugleiten. Ihre Arrangements klingen und gelingen stets leichtfüßig, elegant und überzeugend, denn bei aller Kunstfertigkeit der Stilkreuzungen bleiben die beiden doch ihren Wurzeln treu.“ (Aylin Aykan, Türkischer Oktober, München 2001)

Eirini Bratti
Eirini Bratti studierte ursprünglich Politische Wissenschaften und Soziologie in Athen sowie Pädagogik in Patras, bis sie 1992 die Sommerakademie des Ludwig Forum für Internationale Kunst in Aachen bei Leiko Ikemura besuchte und sich in der Folge bis 2000 in Wuppertal ansiedelte. Ausstellungen außerhalb Deutschlands führten sie nach Belgien, Frankreich, Spanien, Griechenland, Schweden und in die USA.
Eirini Brattis Nähe zur Musik in ihrer Malerei von der Idee der Ganzheitlichkeit der Kunst getragen hat sich mit den Fluxuselementen und Einflüssen verbunden zu Projektionsperformances zu Musik und Tanz am Tageslichtprojektor entwickelt, was sie gemeinsam mit dem TRANSAESTHETICS-TRIO im Katakomben-Foyer im Rahmen des vom Land geförderten Projektes “das Katakomben-Theater als Drehscheibe für Weltmusik und interkulturelle Avantgarde” 2018 im Rahmen einer Reihe von Veranstaltungen im Katakomben-Foyer zur Aufführung brachte.

Eintritt: 15/12 Euro

Hoppla Apokalyptiko 2020 – Ein Krisenstück von DispoDispo!

13.11.2020

FR 22. Januar 2021, 19.30 Uhr
Hoppla Apokalyptiko 2020
- Ein Krisenstück von DispoDispo!
„Warum muss ich mich eigentlich immer verhalten?
Ich will mich nicht mehr verhalten.
Man sieht doch, wohin das führt.“

Johannes hat endlich Urlaub von der Welt. Eingerichtet in seinen lebenserhaltenden vier Wänden hat er seinen Zustand zu einem postapokalyptischen erklärt. In selbst verordneter Isolationshaft hofft er auf Erlösung von all dem, was ihn verhaltensstutzig gemacht hat. Das wäre doch wirklich gut. Das wäre doch das Beste für uns alle, die Apokalypse. Doch nach erfolgreicher Vereinzelung dringen plötzlich Pakete in Johannes Bunker ein. Und er muss ernsthaft befürchten, dass sie tatsächlich gar nicht ausgelöscht ist, diese Welt, die ihm bekannte mit den Menschen in ihr. Er entpackt Laufschuhe, Blutproben, Kinderskelette, ein Hamsterrad. Und einen Kasten Erde, die er bereitwillig überstreift. Sollte er am Ende doch zu etwas nütze sein? Und wozu? Bei konsequent geschlossener Zwischentür begibt er sich auf die Suche nach einer zu ihm passenden Spezies und einem Ausweg aus den Relikten seiner Wirklichkeit. Am Tropf seines Smart-Phones hängend und dem beruhigenden Leiern seines Kassettenrekorders verfallen verabschiedet er die letzten Fetzen aus dem Nachhall eines verschwindenden Außen.

Mit „Hoppla Apokalyptiko 2020“ erforschen DispoDispo! die Frage, welche Auswirkungen ein monatelanger Zustand von Selbstbezogenheit hat und was passiert, wenn vermeintliche Wahrheiten einer maximalen Wahlfreiheit ausgesetzt sind.

Text: Eva Zitta, Dominik Hertrich
Schauspiel: Dominik Hertrich
Regie: Eva Zitta
Musik/Sound: Marcus Krieger
Design: Britta Wagner
Beratung: Christian Freund
Uraufführung: 13. November 2020 | 19:30 Uhr | Katakomben-Theater Essen
Weitere Vorstellungen: 14. November 2020 | 19.30 Uhr | Katakomben-Theater Essen Termin in Absprache: Theater im Depot Dortmund Dauer: ca. 70 Minuten

Ticketpreise
15 Euro Normalpreis
12 Euro ermäßigt
Achtung, Corona-Schutzmaßnahmen:
- bei Husten / Schnupfen / Fieber o. Ä. bitte zuhause bleiben (sollte selbstverständlich sein)
- Mund-Nasen-Bedeckung ist im Wartebereich und im Theater überall zu tragen, außer während der Veranstaltung am Sitzplatz
- begrenzte Platzanzahl
- wegen der Rückverfolgbarkeit im Rahmen der Corona-Schutzmaßnahmen sind beim Eintritt zum Veranstaltungsort Namen und Anschriften aller Anwesenden anzugeben; diese Daten werden nach 4 Wochen wieder gelöscht

Hoppla Apokalyptiko 2020 – Ein Krisenstück von DispoDispo!

13.11.2020

SA 23. Januar 2021, 19.30 Uhr
Hoppla Apokalyptiko 2020
- Ein Krisenstück von DispoDispo!
„Warum muss ich mich eigentlich immer verhalten?
Ich will mich nicht mehr verhalten.
Man sieht doch, wohin das führt.“

Johannes hat endlich Urlaub von der Welt. Eingerichtet in seinen lebenserhaltenden vier Wänden hat er seinen Zustand zu einem postapokalyptischen erklärt. In selbst verordneter Isolationshaft hofft er auf Erlösung von all dem, was ihn verhaltensstutzig gemacht hat. Das wäre doch wirklich gut. Das wäre doch das Beste für uns alle, die Apokalypse. Doch nach erfolgreicher Vereinzelung dringen plötzlich Pakete in Johannes Bunker ein. Und er muss ernsthaft befürchten, dass sie tatsächlich gar nicht ausgelöscht ist, diese Welt, die ihm bekannte mit den Menschen in ihr. Er entpackt Laufschuhe, Blutproben, Kinderskelette, ein Hamsterrad. Und einen Kasten Erde, die er bereitwillig überstreift. Sollte er am Ende doch zu etwas nütze sein? Und wozu? Bei konsequent geschlossener Zwischentür begibt er sich auf die Suche nach einer zu ihm passenden Spezies und einem Ausweg aus den Relikten seiner Wirklichkeit. Am Tropf seines Smart-Phones hängend und dem beruhigenden Leiern seines Kassettenrekorders verfallen verabschiedet er die letzten Fetzen aus dem Nachhall eines verschwindenden Außen.

Mit „Hoppla Apokalyptiko 2020“ erforschen DispoDispo! die Frage, welche Auswirkungen ein monatelanger Zustand von Selbstbezogenheit hat und was passiert, wenn vermeintliche Wahrheiten einer maximalen Wahlfreiheit ausgesetzt sind.

Text: Eva Zitta, Dominik Hertrich
Schauspiel: Dominik Hertrich
Regie: Eva Zitta
Musik/Sound: Marcus Krieger
Design: Britta Wagner
Beratung: Christian Freund
Uraufführung: 13. November 2020 | 19:30 Uhr | Katakomben-Theater Essen
Weitere Vorstellungen: 14. November 2020 | 19.30 Uhr | Katakomben-Theater Essen Termin in Absprache: Theater im Depot Dortmund Dauer: ca. 70 Minuten

Ticketpreise
15 Euro Normalpreis
12 Euro ermäßigt
Achtung, Corona-Schutzmaßnahmen:
- bei Husten / Schnupfen / Fieber o. Ä. bitte zuhause bleiben (sollte selbstverständlich sein)
- Mund-Nasen-Bedeckung ist im Wartebereich und im Theater überall zu tragen, außer während der Veranstaltung am Sitzplatz
- begrenzte Platzanzahl
- wegen der Rückverfolgbarkeit im Rahmen der Corona-Schutzmaßnahmen sind beim Eintritt zum Veranstaltungsort Namen und Anschriften aller Anwesenden anzugeben; diese Daten werden nach 4 Wochen wieder gelöscht