Kulturtandem 2021 – Toby Käp trifft Kevin O Neal
16.11.2021

Mo, 16. November 2021
Kulturtandem 2021
Toby Käp trifft Kevin O Neal
Toby Käp
Man nehme Selbstironie, Sarkasmus und keine Scheu vor Themen, die für andere als zu heikel erscheinen und lässt das von einem Menschen performen, der bis zu 50% behindert ist und nicht so genau weiß wo sein Platz in der Gesellschaft ist. Diskriminierung ist kein Problem, schließlich macht er das ja auch, denn Tabuthemen gibt es für ihn keine. Er spricht über Beobachtungen von Situationen, das Leben, Dinge, die ihn besonders beschäftigen… und das alles aus der Perspektive eines Hörgeschädigten. Wenn ihm die Themen ausgehen sollten, dann spricht er über seine Mutter. Zur Not muss die halt herhalten – alles wird thematisiert und aufs Korn genommen… und dann noch sein Sprachfehler, aus dem er keinen Hehl, sich aber darüber lustig macht – verständlicherweise. That’s comedy with HandiKäp.

Kevin O Neal
Kevin O Neal nimmt den Mund ganz schön voll: Beats, Synthesizer, Drum-Sounds – wo andere ein ganzes Ensemble brauchen, imitiert der gebürtige Holzwickeder ein komplettes Schlagzeug kurzerhand selbst.
Die Leidenschaft fürs Beatboxen begann früh, mit zehn Jahren ahmte er Passagen aus Justin Timberlake-Liedern nach, 2014 gewann er zum ersten Mal die Deutsche Beatbox-Meisterschaft.
Dabei ist O Neal nicht nur talentiert, sondern auch ausgesprochen vielseitig: Auf den ersten Blick würde man den zweifachen deutschen Beatboxmeister vielleicht nicht direkt als klassischen Blues-Musiker bezeichen, als Teil der Formation „Chris Kramer & Beatbox’n’Blues“ beweist er einem jedoch rasch und mitreißend das Gegenteil. Die Band konnte sich mit ihrem innovativen Mix aus traditionellem Blues und modernen Beatboxsounds unter anderem für die „German Blues Challenge“ qualifizieren.
Besonders aber als Solist demonstriert O Neal seinen Zuschauern eindrucksvoll, was Beatboxen ist und verbindet seine Leidenschaft dabei gekonnt mit seinem Comedy–Talent. Virtuos und unterhaltsam begeistert er sein Publikum jedes Mal aufs Neue.

Programm und Moderation
Comedian trifft Zauberer, Pianist trifft Kabarettist, klassische Flötistin trifft Band. Jeweils ein(e) Künstler*in mit und ohne Beeinträchtigung gestalten gemeinsam einen Abend. Crossover oder Fusion? Das entscheidet sich dann…

Beide Künstler*innen kennen sich bisher noch nicht und neben ihrer künstlerischen Tätigkeit, vereint sie (ohne das so es wissen) jeweils noch eine zweite Leidenschaft. Welche das ist und wie sie zu ihrer Kunst kamen? Darüber wird in einer anschließenden, spannenden Talkrunde mit dem Moderator geredet.

Grenzen der körperlichen Unterschiede verschwimmen und am Ende bleibt allein die Liebe, zu dem was sie tun – und ein begeistertes Publikum.
Moderation: Helmut Sanftenschneider
Helmut Sanftenschneider ist nicht nur Liedermacher, Kabarettist und Comedian, sondern ein waschechter Entertainer. Er studierte klassische Gitarre und Gesang an der MH Köln und schloss den künstlerischen Teil mit Bestnote ab. Ein Engagement von 2003 – 2007 als Bühnenpartner von Comedystar Johann König ließen den Ruhrpottler einen weiteren Weg einschlagen.
So ist er seit dieser Zeit als Kabarettist im TV zu sehen (u.a. ARD, ZDF, Pro7), mit seinem Solo in Deutschland, Österreich und in der Schweiz live auf Tour (u.a. Wühlmäuse Berlin, Renitenztheater Stuttgart, Unterhaus Mainz), als gutgebuchter Moderator auf Großveranstaltungen, internationale Festivals und den bekanntesten Comedybühnen anzutreffen (u.a. Nightwash & Quatsch Comedy Club) und führt in den bekannten deutschen Varietès durch das Programm (u.a. München, Hannover, Stuttgart, Essen).
Der mehrfache Kleinkunstpreisträger ist ein Garant für begeisternde und intelligente Unterhaltung mit Wort und Musik.

Achtung, Corona-Schutzmaßnahmen:

- Einlass nach 3G-Regeln (nachweislich vollständig geimpft, genesen oder getestet)
- bei Husten / Schnupfen / Fieber o. Ä. bitte zuhause bleiben (sollte selbstverständlich sein)
- Mund-Nasen-Bedeckung ist im Wartebereich und im Theater überall zu tragen außer am Sitzplatz
- begrenzte Platzanzahl
- wegen der Rückverfolgbarkeit im Rahmen der Corona-Schutzmaßnahmen sind beim Eintritt zum Veranstaltungsort Namen und Anschriften aller Anwesenden anzugeben; diese Daten werden nach 4 Wochen wieder gelöscht