Spuren nach Ägypten: Hommage an Oum Kalthoum
17.12.2021

FR 17. dezember 2021, 20 Uhr
Spuren nach Ägypten: Hommage an Oum Kalthoum
Ensemble Nagham –Spuren nach Ägpten
Auslöser für die Gründung des Quintetts war die Teilnahme von vier der Musiker*innen (Ausnahme: Rimonda Naanaa) an einem Projekt im Sommer 2018. Ein eigens aus hier und in Berlin lebenden Künstler*innen gegründetes „NRWedding Orchester for Middle Eastern Music“ führte unter dem Titel DIVA: Celebrating Oum Kalthoum die Musik der Sängerin auf. Die große Produktion mit komplett neu arrangierten Stücken wurde im September in Dortmund und Düsseldorf mit großer Begeisterung aufgenommen. Dieser Erfolg ermunterte Maren Lueg und die vier aus Syrien stammenden Musiker, ihre Erfahrungen als kleine Produktion anzulegen, um sowohl einige Lieder der weltbekannten Sängerin zu spielen als auch ihre Bedeutung, ihren Einfluss und ihre große Popularität näher zu beleuchten. Das attraktive Format Hommage an Oum Kalthoum wechselt Musik mit Moderation ab. Liedtexte werden übersetzt und so einem nicht arabisch sprechenden Publikum nahegebracht.

Alle Künstler haben bereits vor ihrer Einwanderung nach Deutschland Karriere gemacht und zählen zu den namhaften Musikern Syriens und z.T. darüber hinaus.

Musiker aus Syrien und Deutschland spielen, berühmte Stücke von der Arabischen Sängerin Oum Kaltum.

Der Sänger Abdulrahman Afar studierte drei Jahre an der Musikhochschule in Aleppo und arbeitete dort an der renommierten Musikvolksschule für Gesang. Er trat nicht nur im Nahen Osten, sondern auch in Deutschland, Frankreich und Argentinien auf, bevor er aus seiner Heimat floh.

Firas Kayali Rifai spielt als virtuoser Akkordeon- und Keybord-Spieler seit über 30 Jahren mit vielen berühmten Künstlern aus dem Nahen Osten, aber auch aus Europa und Südamerika. Der in Homs geborene Künstler machte sich auch einen Namen als Komponist.

Maren Lueg studierte Saxophon und Jazz in Schottland sowie arabische und türkische Ney in London. In den letzten 15 Jahren etablierte sie sich als Spezialistin orientalischer Musik in Großbritannien und Deutschland. Von ihrem Wohnort Hagen aus initiiert sie erfolgreich viele orientalische Ensembles.

Mohamad Usaid Aldrobi war nach einem Musikstudium über 20 Jahre gefragter Musiker im gesamten Nahen Osten, Tunesien und Marokko.

Rimonda Naanaa kommt urspruglich aus Damaskus und lebt jetzt seid 2015 in Köln, sie unterrichtet Musik und spielt regelmäßig Konzerte in NRW, seid 2020 ist sie ein fester Bestandteil des EastWest Pacem Orchestras und des Ensembles Nagham .
Abdulrahman Afar: Gesang
Rimonda Naanaa: Kanun
Maren Lueg: Flöte & Saxophone
Firas Kayali Rifai: Akkordeon
Mohamad Usaid Al Drobi:  Darabuka

Spuren nach Ägypten: Hommage an Oum Kalthoum
Oum Kalthoum (1904–1975) gilt als eine der einflussreichsten Musikerinnen der arabischen Welt des 20. Jahrhunderts. Mit ihren Liedern revolutionierte sie die Musikgeschichte des Mittleren Ostens. Ihre legendärer Werke sind bis heute ein Kulturgut der arabischer Länder und ein Beweis für die verbindende Kraft der Musik. In Syrien war Zum Kalthoum genauso bedeutend wie in ihrem Heimatland Ägypten. Die monatlichen Donnerstag Abend Konzert, Live Übertragungen von Radio Cairo, brachten ihre Musik in die Cafehäuser von Marrakesh bis Damaskus. Ihre Konzerte begeistere die Menschen über ein halbes Jahrhundert. Selbst nach ihren Tod 1975, lebte sie weiter in den Herzen der Menschen.
Eintritt: 15/12 Euro
Es gilt die 2G-Regelung. Zutritt nur für Genesene und Geimpfte. Einlass nur mit entsprechendem Nachweis.
Mit freundlicher Unterstützung des NRW Kultursekretariats Wuppertal