The Sephardics
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FR 28. Juni 2019, 20 Uhr
The Sephardics

Hervorgegangen aus dem “Ensemble DRAj” setzen auch “The Sephardics” ihren künstlerischen Schwerpunkt in den zeitgenössischen Umgang mit jüdischen Musiktraditionen. Allerdings rückt hier die Musik der jüdischen Bevölkerung in und aus Spanien in den Fokus der Band: die Sephardische Musik. Die Stücke, die ihren Ursprung teilweise im 16. Jh haben, werden von “The Sephardics” mit Jazz- und Rock-Stilistiken, Improvisation und viel Emotion neu interpretiert. 
Als Quintett mit den spanischen Musikern Germán Diaz, Drehleier und Diego Martín, Schlagzeug, tourten “The Sephardics” seit 2006 durch Deutschland und Spanien. Wegen der großen Entfernung und fehlender Finanzierungsmöglichkeiten war die Band aber langfristig nicht zu organisieren.
Nach drei Jahren Pause führen nun Manuela Weichenrieder (Voc, Piano) und Ludger Schmidt (akustisches und elektrisches Cello) die Band mit Musikern aus NRW weiter. Mit Martin Verborg (Geige und Saxophon) und Patrick Hengst (Schlagzeug) wurde “The Sephardics” reorganisiert und stilistisch weiterentwickelt. Der jazzig-rockige Kontext, insbesondere der Einsatz von e-Cello und e-Geige geben der Musik einen besonderen Drive. Erkennbar ist bei The Sephardics auch eine Verbindung zur französischen Zeuhl-Musik, die in den 1970ger Jahren von französchischen Musikern des Progressive Rock(Magma, Werdorje..) unter Verwendung von Elementen der freien Musik und Folk etabliert wurde.

Ständige Gäste von “The Sephardics” sind Germán Diaz und Diego Martín aus Valladolid, Spanien.
Die CD Abre Te Puerta wurde eingespielt und The Sephardics bereiten ihre nächste Tour vor.
The Sephardics sind Sieger beim NRW Creole Wettbewerb 2017 und Gewinner des Folk und Weltmusikpreises RUTH 2019 in Rudolstadt.
Manuela Weichenrieder: Gesang, Keyboards
Martin Verborg: Saxophone, Violine
Ludger Schmidt: elektrisches und akustischesVioloncello, Kompositionen/Arrangements
Patrick Hengst: Schlagzeug
VVK 12/8; AK 14/10 Euro
Kartenreservierung

Mit freundlicher Unterstützung des NRWKULTURsekretariats