DO 21. Mai 2026, 20 Uhr
A Tribute to R.A. Ramamani
Ein europäisch-indisches Begegnungsprojekt
Sarah Buechi (Luzern) – voice, konnakol (südindische Rhythmussprache)
Ramesh Shotham (Indien & Köln) – south-indian percussion, konnakol
Zoltan Lantos (Budapest) – violin, konnakol
Stefan Bauer (New York & Recklinghausen) – marimba, vibes
Christoph Haberer (Dortmund) – drums, electronics
In diesem Projekt kommen erstklassige Musiker:innen zu einer Hommage an die kürzlich verstorbene hochgeschätzte südindische Sängerin und Komponistin R.A. Ramamani zusammen.
Ausgebildet als Sängerin in der klassischen Musik Südindiens (carnatic music) war sie sehr weltoffen und experimentierfreudig. Das zeigte sich u.a. in ihren frühen Kontakten und Tourneen mit westlichen Musikern der ersten „Weltmusik“-Generation wie Dissidenten und Embryo.
In Deutschland wurde sie bekannt durch die Zusammenarbeit des Ensembles
Karnataka College of Percussion (KCP) mit Charlie Mariano beim Jazzfest Berlin 1983.
Hier präsentierte sie ihre Kompositionen und begeisterte das Publikum mit ihrem virtuosen Gesang und ihren außergewöhnlichen rhythmischen Fähigkeiten (Konnakol).
Alle Musiker:innen dieses ´Tribute´-Projektes arbeiteten persönlich mit Ramamani zusammen:
Ramesh Shotham war jahrzehntelang mit ihr verbunden als Mitglied des Ensembles Karnataka College of Percussion.
Sarah Buechi studierte zunächst bei Ramamani für ein Jahr südindischen Gesang und konzertierte mit ihr zusammen während eines weiteren Studienaufenthaltes.
Zoltan Lantos lebte jahrelang in Indien. Dort erweiterte er seine geigerische Kompetenz um das mikrotonale Spiel, das er u.a. bei Madras Special (feat. Ramesh Shotham und Ramamani) zur Geltung brachte.
Stefan Bauer und Christoph Haberer spielten auf der Drümmele Maa-All IndiaTour 1993 mit Ramamani zusammen.
Christoph Haberer konzertierte bei seinen weiteren Indien-Reisen auf Einladung des Goethe-Instituts mit ihr in Bangalore.
Musikalisch stehen die Kompositionen von Ramamani im Vordergrund – auch in Verbindung mit westlichlichen Instrumenten und Improvisationen, ganz in ihrem Sinne einer experimentierfreudigen und neuen Interpretation von traditionellen Werken.
Darüberhinaus präsentieren die Musiker:innen eigene Kompositionen im Spektrum von Jazz, Elektronik und Globaler Musik.
Eintritt: 24 Euro / 14 Euro (Ermäßigt)


