Festivals, Sonderveranstaltungen Archiv

Essener Gitarrendou Bernd Steinman & Stefan Loos “Spanish Colours”

essenergitarrendou

FR 24. Oktober 2014, 20 Uhr

Essener Gitarrenduo im Katakombentheater

In ihrem ureigenem Genre, der spanischen Musik und dem Flamenco, gibt es von Bernd Steinman & Stefan Loos/ Essener Gitarrenduo einiges Neues zu hören.

Rumba Oriental, Rumba Chico, Fata morgana , Don Pedro, Farruca und vieles mehr.

Und der neue Zyklus von 5 Stücken zum Thema “9. November 1989, der Mauerfall“ , ein Auftragswerk der Stiftung Berliner Mauer, welches Steinmann

mit seinem langjährigen Freund und Duo-Partner Stefan Loos komponiert hat, zeigt eine expressive moderne Tonsprache.

Die beiden gebürtigen Essener Bernd Steinmann und Stefan Loos stehen seit 24 Jahren gemeinsam auf der Bühne.

Bernd Steinmann schloss sein Studium der klassischen Gitarre bei Prof. Hans Gräf an der Folkwang Hochschule in Essen ab. An der Musik Hochschule Köln/Wuppertal absolvierte er bei Prof. Dieter Kreidler das Konzertexamen. Nach langjähriger Tätigkeit als Korrepetitor im Bereich Flamenco-Tanz an der Folkwang Hochschule , Dozent in Wuppertal und Gastdozent verschiedener Kurse, ist sein Schwerpunkt heute die Konzerttätigkeit gemeinsam mit Stefan Loos. Offiziell tragen sie seit 2007 den Namen Essener Gitarrenduo. Bernd Steinmann hat einige CDs, eine DVD und mehrere Kompositionen  für Gitarre und Zupforchester bei Edition Margaux, Schott-Verlag, und beim AMA-Verlag veröffentlicht. Sein Lehrbuch „Die Flamencogitarre“ ( AMA-Verlag ) hat den „Deutschen Musikeditions-Preis“ erhalten.
Stefan Loos studierte zunächst Malerei an der Düsseldorfer Kunstakademie, bevor er an der Folkwang Hochschule Duisburg ein Gitarrenstudium bei Prof. Leonhard Beck absolvierte. Den Studiengang Alte Musik, Laute und Barockgitarre bei Prof.Hans-Michael Koch schloss er an der Musikhochschule Wuppertal ab. Stefan Loos konzertierte als Duo con variazione mit Alf Hoffmann (Dortmunder Philharmoniker), begleitete Kammerorchester, Opernproduktionen und Kirchenkonzerte. Seit vielen Jahren unterrichtet er eine Gitarrenklasse an der Musikschule Gladbeck. 1990 gründete er mit Bernd Steinmann das Gitarrenduo Bernd Steinmann und Stefan Loos, dem heutigen  Essener Gitarrenduo.

Eine neue Produktion des Essener Gitarrenduos mit spanischer Gitarrenmusik ist in Vorbereitung. Zum 25jährigen Bestehen werden Steinmann und Loos gemeinsam mit Martin Breuer/Bass und Peter Eisold/Percussion eine CD einspielen und u.a. in der Essener Philharmonie, Gasteig München und der Laeiszhalle Hamburg in 2015 vorstellen.

Eintritt: 20,- / erm. 15,- Euro
Kartenreservierung

FIESTA DE SALSA – jeden Freitag

salsakatkomben

FR  24. Oktober 2014, 23 Uhr
FIESTA DE SALSA – jeden Freitag

SALSA Merengue, Bachata, Cumbia y más sabor… mit Dj. Carlos
Jeden Freitag ab 22.30 Uhr
KARIBIK-FEELING HAUTNAH ERLEBEN!!!
Eintritt: 4,- Euro

FIESTA DE SALSA – jeden Freitag

salsakatkomben

FR  24. Oktober 2014, 23 Uhr
FIESTA DE SALSA – jeden Freitag

SALSA Merengue, Bachata, Cumbia y más sabor… mit Dj. Carlos
Jeden Freitag ab 22.30 Uhr
KARIBIK-FEELING HAUTNAH ERLEBEN!!!
Eintritt: 4,- Euro

Yüksek Tansiyon – Dünden Bugüne Türkçe Rock/Pop

yüksektansiyon

SA 25.10.2014, 23 Uhr
Yüksek Tansiyon
Dünden Bugüne Türkçe Rock/Pop

Alp Karabacakoğlu // Bas Gitar – Vokal
Volkan Topsakal // Klavye
Burak Baysal // Gitar
Çağrı Kelleci // Davul
Hakan Kandil // Perküsyon
vvk 8€ // ak 10€

Essen Jazz Orchestra

Druck

SO 26. Oktober 2014, 19 Uhr
Das “Essen Jazz Orchestra” gibt sein Drittes Konzert!
Renomierte Künstler der Essener Jazz – Szene treffen sich zu regelmäßigen Konzerten im Katakomben Theater! Erleben Sie ein Konzert der neuen spannenden Reihe, in der frische und innovative Kompositionen und Arrangements der Bandmitglieder zu Gehör gebracht werden! Die Fusion all dieser Musiker ist einmalig für Essen!
Mitwirkende Künstler:
Altsax: Roman Sieweke, Felix Fritsche
Tenorsax: Veit Lange, Natalie Hausmann
Bari: Flo Walter
Pos.: Tobias Wember, Raphael Klemm, Peter Schwatlo, Stephan Schulze
Trp.: John – Denis Renken, Jakob Helling, Stephan Struck, Sinje Schnittker
Drums: Hermann Heidenreich
Git: Andreas Wahl
Bass: Alex Morsey
Klavier: Hajo Wiesemann
Conducting: Tobias Schütte

Diskurs Interkultur: Von Netzwerken, Machteffekten und Hegemoniebestrebungen

tuncay_kulaoglu

MO 27. Oktober 2014, 17 Uhr
Diskurs Interkultur
Von Netzwerken, Machteffekten und Hegemoniebestrebungen

Öffentliche Gesprächsrunde mit Tuncay Kulaoğlu (Künstlerischer Leiter am Ballhaus Naunynstraße, Berlin).
am 27. Oktober 2014 | 17.00 Uhr
bis 19.00 Uhr anschließend nach einer Snackpause ab 20.00 Uhr
Konzert mit dem Transaesthetics-Trio feat. Benjamin Stein (Santur, Rebab, Tar)

Am 28. Oktober 2014 | 11.00 Uhr
Symposium mit Brunch für geladene Gäste im
Katakomben-Theater
in Kooperation mit
Kommunales Integrationszentrum Essen

Der Diskurs-Begriff in den 80er Jahren hoch in Mode gekommen, ist heute längst kein Mode- und Schlagwort mehr. Er hat aber auch einiges an seiner Brisanz eingebüßt, ohne dass sich die Phänomene, die sich mit ihm beschreiben ließen großartig verändert hätten.

Nach wie vor geht es um die Erfassung und Beschreibung gesellschaftlicher, politischer, kultureller wie sozialer Machtverhältnisse und in diesem Zusammenhang um die Vorstellungen, die die Menschen haben, die die Machtverhältnisse konstituieren, aber auch von diesen generiert werden, so dass Kontinuitäten entstehen, wo Individuen fluktieren.

Das Katakomben-Theater führt in Kooperation mit dem Fachbereich interkulturelle Orientierung/Kommunales Integrationszentrum Essen zwei Veranstaltungen zum Thema Interkultur durch.

Das Ziel der Veranstaltungsreihe ist es die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse und den Diskurs der Fachöffentlichkeit zur Interkultur den Essener Akteuren im Kultur- und Migrationsbereich zugänglich zu machen.

Mit der im Januar 2014 durchgeführten Fachforum Interkultur hat der Fachbereich interkulturelle Orientierung/Kommunales Integrationszentrum Essen den Grundstein für diese Veranstaltungen gelegt. Bei diesem Fachforum wurde auch ein Netzwerk Interkultur gegründet. Die Veranstaltungen sollen weitere vertiefende Einblicke in das Themenfeld

«Interkultur» geben und eine Topographie in der Gemengelage unterschiedlicher Interessen, Verständnisse und Ziele anlegen.

Angelehnt an Michel Foucault hatte bereits Anfang der 80er Jahre der Literaturwissenschaftler Jürgen Link den Diskurs-Begriff als ein institutionalisiertes Spezialwissen einschließlich der ritualisierten Redeformen, Handlungsweisen und Machteffekte verstanden und betont, dass es sich hierbei eben nicht bloß um Sprache handle.

Es geht nicht nur darum, wer, was, wann, wie spricht und auch nicht nur um die institutionellen und konstitutionellen Rahmenbedingungen von Macht und Sprache, Macht und sozialem Verhalten, Macht und Kunst, Macht und Verwaltung oder Macht und Mode – kurzum um Macht und Öffentlichkeit. Es geht darum unterschiedliche Verteilungspositionen und Interessen zu verstehen. Auch, ja vielleicht gerade unter jenen, die sich im Bereich Interkultur als Sozialarbeiter, soziale Zentren oder Kulturschaffende positionieren.

Unser Gast Tuncay Kulaoğlu brachte schon zur Regionalen Kulturkonferenz Ruhr im vergangenen Jahr in seinem Impulsreferat «Postmigrantische Kulturpraxis» den Begriff der Selbstermächtigung mit. Die Subjekte nehmen ihre Belange an einigen Stellen selbst in die Hand, werden initiativ und bemächtigen sich gesellschaftlicher Räume und Praktiken.

Ausgehend von dieser Idee wollen wir mit Tuncay Kulaoğlu weiterdiskutieren und Hindernisse und Möglichkeiten der Selbstermächtigung besprechen.

Tunçay Kulaoğlu, künstlerischer Leiter am Ballhaus Naunynstraße berichtet über seine Erfahrungen am Berliner Theater Ballhaus Naunynstraße und stellt das Selbstverständnis einer postmigrantischen Kulturpraxis vor. Im Mittelpunkt stehen künstlerische Ansätze und Anregungen für eine interkulturelle Öffnung der etabilierten Kultureinrichtungen. Welche Antworten kann eine postmigrantische Kulturpraxis auf die Herausforderungen einer komplexen Gesellschaft geben?
Eintritt Frei!

Um Rückmeldung und Teilnahmebestätigung wird gebeten:
an: uri.buelbuel@kulturakademie-ruhr.de
oder: katakomben-theater@web.de

Transaesthetics Trio & Benjamin Stein (Santur, Tar, Rubab)

kazimjensfethi

MO 27. Oktober 2014, 20 Uhr
Jeden Montag!
Transaesthetics Trio &
Benjamin Stein (Santur, Tar, Rubab)

Die Weltmusik im Katakomben-Theater schafft und setzt neue Maßstäbe: die alten Hasen des Metiers Fethi Ak (Percussion), Kazım Çalışgan (Percussion, Gesang und Kopuz) und Jens Pollheide (Bass, Flöte) veranstalten ab Mai jeden Montag im Foyer des Katakomben-Theaters ab 20.00 Uhr Sessions und Konzerte mal als Transaesthetics-Trio und mal gemeinsam mit weiteren Musikerinnen des Genres und anderer Genres mit Experimentierfreude und der Bereitschaft, breit getretene Pfade zu verlassen und auch mal neben der Spur zu musizieren.
Das Verrückte, Ungewöhnliche und Unvorhergesehene stehen im Vordergrund und werden zum musikalischen Programm.
Grenzen zu transzendieren ist doch mehr als Grenzen zu überschreiten; es geht nicht um das Schrille als Wert an sich, sondern um Entdeckung und Erschaffung neuer musikalischer Landschaften aus der Freude am Spiel, dem Humus der Traditionen und dem Verlangen nach mehr.
Eintritt Frei!
Jeden Montag!

Gast am 27.10.
Benjamin Stein (Santur, Tar, Rubab)

Live am 9. Juni 2014
Kazım Çalışgan (Percussion, Gesang und Kopuz)Jens Pollheide (Bass, Flöte)
Yavuz Duman (Trompete, Flügelhorn)
Roman Babik (Klavier, Keyb.)
Volker Sipplie (Drums, Percussion)


TRANSAESTHETICS im Katakomben-Theater Essen spielt «Eines Tages» Musik von Kazim Calisgan und Text von Yunus Emre.
Kazim Calisgan, der künstlerische Leiter des Katakomben-Theaters und Gründer des Transaesthetics-Trios setzte Text und Musik zu «Bir gün/Eines Tages» filmisch in zwei Versionen um. Hier die lange Version (18min 40sec).
Und Uri Bülbül schrieb dazu inspiriert von Musik, Film und Text:

Betrifft «eines Tages/ bir gün» nach einem Gedicht von Yunus Emre und der Musik von Transaesthetics

Ein feiner Kurzfilm ist das geworden, sehr schön und filigran; und etwas vibriert in dem Film wie das Unwetter gestern. Unser Leben ist einem kleinen schreckhaften Vögelchen anvertraut. Ich habe heute auf dem kleinen Friedhof hinter «Lorenz» herausgerissene Bäume gesehen, von denen ich gedacht hätte, dass ein Elefant sie nicht aus der Erde ziehen kann. Wie klein bin ich und wie froh, dass ich sein darf – sein, wie ich bin und sein will. Mich mag der Sturm nicht erschüttern. Angesichts des Todes freue ich mich über jeden Lebenshauch. Wer gestern euch live gehört hat, weiß, dass das schöne Filmchen sich zu eurem Konzert verhält wie eine romantische Postkarte von den Bergen zu den Bergen selbst. Es gibt etwas, was sich nicht einfangen lässt; was sich mitteilt und entschwindet wie Wasser in der hohlen Hand. Nur Restfeuchte bleibt und vielleicht ein Geschmack der Erfrischung, wenn wir ein Schlückchen trinken durften.

Live am 19. Mai 2014
Fethi Ak (percussion)
Kazım Çalışgan (Percussion, Gesang und Kopuz)
Jens Pollheide (Bass, Flöte)
Alex Morsey (Kontrabass, Tuba)

Jazz for the People

Jazz for the People m Hermann 1

Mi, 29. Oktober 2014, 20 Uhr
Konzertreihe “Jazz for the People”

Seit Februar 2013 gibt es jeden Mittwoch um 20 Uhr Jazz for the People im Katakomben-Theater im Girardethaus.
Das feste Jazz for the People-Trio mit Marc Brenken (Klavier, Orgel), Jean-Yves Braun (Gitarre, Bass) und Hermann Heidenreich (Schlagzeug) lädt jede Woche einen anderen Gastmusiker ein, zu viert wird dann für eine Stunde über Evergreens und Eigenkompositionen improvisiert.
Gerne beantworten die Musiker zwischendurch auch Fragen der Zuhörer. Dieses Konzept hat mittlerweile großen Anklang beim Essener Publikum gefunden.
Eintritt frei!
Spenden erwünscht!

Mi, 29.10. – Special Guest:
Joao Luis (Gitarre) – “Komposition und Improvisation in der brasilianischen Tradition”
João Luis, der seit einigen Jahren in Deutschland lebt, wird vorwiegend traditionelle Musik brasilianischer Komponisten spielen. Die Kompositionen eines Edu Lobo, João Bosco, Monsueto oder Milton Nascimento sind zwar außerhalb Brasiliens eher unbekannt, aber trotzdem sehr hörenswert. Der Musiker interpretiert sie in eigenen, sowohl folkloristisch als auch jazzig inspirierten Arrangements.

Die Zambalas – Eisschmelze2 – Die Kraft der kleinen Dinge

Knuddeln

SO 2. November 2014 – 17 Uhr

Die Zambalas – Eisschmelze2 – Die Kraft der kleinen Dinge

Szenenspiele, lebensnah und voller Überraschungen, clowneske bunte Bilder, die der Phantasie viel Raum lassen und gleichzeitig ihren kritischen Hintergrund nicht verbergen – das sind die Zambalas, eine Clowninnen Gruppe, bestehend aus acht Frauen der ClownsZeit Köln.
Unter Regie von Denise May spielen die Charakter-Clowninnen in dieser Saison auch im Katakomben Theater in Essen.

Es menschelt auf der Bühne – Die Zambalas greifen alltägliche Themen auf, setzten sie clownesk um und eröffnen dem Publikum damit neue Sichtweisen auf seine Welt.

Die vielfältigen zwischenmenschlichen Beziehungen wie Liebe, Trauer, selbst der Tod – nichts ist ihnen fremd. Die acht Frauen spielen auf eine herzerfrischende, ehrliche Weise mit den Emotionen der Zuschauer und schaffen es – scheinbar ganz nebenbei – tief zu berühren.

Ihr Augenmerk legt die Gruppe auf Begegnungen und Beziehungen, manchmal auch auf beziehungslose Begegnungen. Dabei entwerfen sie eine Welt in clownesken Bildern, die ganz eigen in ihrer Ausdrucksstärke wirkt.
Übermütig, melancholisch, temperamentvoll oder besinnlich, herzlich und spontan – und mit einer Vielfalt an Improvisationstalent zeigen die Zambalas in Ihrem 90-minütigen Szenenspiel auf, was jedermann unter den Nägeln brennt. In liebenswerter, überzogen-skurriler Art, ohne den Zeigefinger zu erheben.

Die Charakter-Clowninnen überzeugen dadurch, dass sie sich nicht scheuen, ihre eigenen sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten und Prägungen mit einzubringen. Zudem kommen sie aus den verschiedensten Berufen und decken eine breite Altersspanne ab. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Alle Acht haben die Ausbildung zur Charakter Clownin in der Clownsschule für Frauen „ClownsZeit“ in Köln absolviert. Regelmäßig clownen sie seitdem unter Leitung von Denise May, vertiefen und erweitern ständig ihr Repertoire.

Wer die Zambalas bereits in Aktion erlebt hat, kann eines bestätigen: Die Clowninnen bestechen mit ihrem besonderen Charme, bringen ihre Zuschauer zum Schmunzeln und geben jedem, der sich darauf einlässt, eine Mischung aus Glückseligkeit und Nachdenklichkeit mit auf den Weg.

Eintritt: Abendkasse 12Euro
Kartenvorbestellung unter www.die-Zambalas.de oder im Katakomben-Theater
Kartenreservierung

Transaesthetics Trio & Dimitrij Markitantov (Saxaphone), Volker Sipllie (Drums) und Yavuz Duman (Trompete, Flügelhorn)

kazimjensfethi

MO 3. November 2014, 20 Uhr
Jeden Montag!
Transaesthetics Trio &

Dimitrij Markitantov (Saxaphone),
Volker Sipllie (Drums) und
Yavuz Duman (Trompete, Flügelhorn)

Das Trio Fethi Ak, Kazım Çalışgan und Jens Pollheide und ihre Gäste experimentieren und erproben neue musikalische Zustände. «Transaesthetics» ist nicht nur ein Gruppenname, ein Bandtitel, sondern ein musikalisches Programm. Jeden Montag ist im Katakomben-Theater Transaesthetics-Time.
Transaesthetics kombiniert aber Stilrichtungen und Genres mit anderen Musikern und deren musikalischen Interessen, Schwerpunkten und Stilen. So wird es zu einem offenen System, das vom Durchfluss asiatischer, indischer, fernöstlicher Musiktraditionen, Stile und Instrumente in Kombination mit westlichen und anatolischen Musiktraditionen und Stilen lebt.
Zugleich wird über die Techniken und Praktiken des Musizierens nachgedacht und mit Diversität experimentiert. Dabei betreibt Transaesthetics keine additive Kombinatorik der Stile und Instrumente, sondern sucht nach organischen Synthesen und Veredelungen.
Grenzen zu transzendieren ist mehr als Grenzen zu überschreiten – sie verschwinden in neuen organischen Synthesen.
Eintritt Frei!
Jeden Montag!

Gäste am 3.11.
Dimitrij Markitantov (Saxaphone), Volker Sipllie (Drums) und Yavuz Duman (Trompete, Flügelhorn)

Live am 9. Juni 2014
Kazım Çalışgan (Percussion, Gesang und Kopuz)Jens Pollheide (Bass, Flöte)
Yavuz Duman (Trompete, Flügelhorn)
Roman Babik (Klavier, Keyb.)
Volker Sipplie (Drums, Percussion)


TRANSAESTHETICS im Katakomben-Theater Essen spielt «Eines Tages» Musik von Kazim Calisgan und Text von Yunus Emre.
Kazim Calisgan, der künstlerische Leiter des Katakomben-Theaters und Gründer des Transaesthetics-Trios setzte Text und Musik zu «Bir gün/Eines Tages» filmisch in zwei Versionen um. Hier die lange Version (18min 40sec).
Und Uri Bülbül schrieb dazu inspiriert von Musik, Film und Text:

Betrifft «eines Tages/ bir gün» nach einem Gedicht von Yunus Emre und der Musik von Transaesthetics

Ein feiner Kurzfilm ist das geworden, sehr schön und filigran; und etwas vibriert in dem Film wie das Unwetter gestern. Unser Leben ist einem kleinen schreckhaften Vögelchen anvertraut. Ich habe heute auf dem kleinen Friedhof hinter «Lorenz» herausgerissene Bäume gesehen, von denen ich gedacht hätte, dass ein Elefant sie nicht aus der Erde ziehen kann. Wie klein bin ich und wie froh, dass ich sein darf – sein, wie ich bin und sein will. Mich mag der Sturm nicht erschüttern. Angesichts des Todes freue ich mich über jeden Lebenshauch. Wer gestern euch live gehört hat, weiß, dass das schöne Filmchen sich zu eurem Konzert verhält wie eine romantische Postkarte von den Bergen zu den Bergen selbst. Es gibt etwas, was sich nicht einfangen lässt; was sich mitteilt und entschwindet wie Wasser in der hohlen Hand. Nur Restfeuchte bleibt und vielleicht ein Geschmack der Erfrischung, wenn wir ein Schlückchen trinken durften.

Live am 19. Mai 2014
Fethi Ak (percussion)
Kazım Çalışgan (Percussion, Gesang und Kopuz)
Jens Pollheide (Bass, Flöte)
Alex Morsey (Kontrabass, Tuba)