Tanz, Theater Archiv

Essener Gitarrendou Bernd Steinman & Stefan Loos “Spanish Colours”

essenergitarrendou

FR 24. Oktober 2014, 20 Uhr

Essener Gitarrenduo im Katakombentheater

In ihrem ureigenem Genre, der spanischen Musik und dem Flamenco, gibt es von Bernd Steinman & Stefan Loos/ Essener Gitarrenduo einiges Neues zu hören.

Rumba Oriental, Rumba Chico, Fata morgana , Don Pedro, Farruca und vieles mehr.

Und der neue Zyklus von 5 Stücken zum Thema “9. November 1989, der Mauerfall“ , ein Auftragswerk der Stiftung Berliner Mauer, welches Steinmann

mit seinem langjährigen Freund und Duo-Partner Stefan Loos komponiert hat, zeigt eine expressive moderne Tonsprache.

Die beiden gebürtigen Essener Bernd Steinmann und Stefan Loos stehen seit 24 Jahren gemeinsam auf der Bühne.

Bernd Steinmann schloss sein Studium der klassischen Gitarre bei Prof. Hans Gräf an der Folkwang Hochschule in Essen ab. An der Musik Hochschule Köln/Wuppertal absolvierte er bei Prof. Dieter Kreidler das Konzertexamen. Nach langjähriger Tätigkeit als Korrepetitor im Bereich Flamenco-Tanz an der Folkwang Hochschule , Dozent in Wuppertal und Gastdozent verschiedener Kurse, ist sein Schwerpunkt heute die Konzerttätigkeit gemeinsam mit Stefan Loos. Offiziell tragen sie seit 2007 den Namen Essener Gitarrenduo. Bernd Steinmann hat einige CDs, eine DVD und mehrere Kompositionen  für Gitarre und Zupforchester bei Edition Margaux, Schott-Verlag, und beim AMA-Verlag veröffentlicht. Sein Lehrbuch „Die Flamencogitarre“ ( AMA-Verlag ) hat den „Deutschen Musikeditions-Preis“ erhalten.
Stefan Loos studierte zunächst Malerei an der Düsseldorfer Kunstakademie, bevor er an der Folkwang Hochschule Duisburg ein Gitarrenstudium bei Prof. Leonhard Beck absolvierte. Den Studiengang Alte Musik, Laute und Barockgitarre bei Prof.Hans-Michael Koch schloss er an der Musikhochschule Wuppertal ab. Stefan Loos konzertierte als Duo con variazione mit Alf Hoffmann (Dortmunder Philharmoniker), begleitete Kammerorchester, Opernproduktionen und Kirchenkonzerte. Seit vielen Jahren unterrichtet er eine Gitarrenklasse an der Musikschule Gladbeck. 1990 gründete er mit Bernd Steinmann das Gitarrenduo Bernd Steinmann und Stefan Loos, dem heutigen  Essener Gitarrenduo.

Eine neue Produktion des Essener Gitarrenduos mit spanischer Gitarrenmusik ist in Vorbereitung. Zum 25jährigen Bestehen werden Steinmann und Loos gemeinsam mit Martin Breuer/Bass und Peter Eisold/Percussion eine CD einspielen und u.a. in der Essener Philharmonie, Gasteig München und der Laeiszhalle Hamburg in 2015 vorstellen.

Eintritt: 20,- / erm. 15,- Euro
Kartenreservierung

FIESTA DE SALSA – jeden Freitag

salsakatkomben

FR  24. Oktober 2014, 23 Uhr
FIESTA DE SALSA – jeden Freitag

SALSA Merengue, Bachata, Cumbia y más sabor… mit Dj. Carlos
Jeden Freitag ab 22.30 Uhr
KARIBIK-FEELING HAUTNAH ERLEBEN!!!
Eintritt: 4,- Euro

Diskurs Interkultur: Von Netzwerken, Machteffekten und Hegemoniebestrebungen

tuncay_kulaoglu

MO 27. Oktober 2014, 17 Uhr
Diskurs Interkultur
Von Netzwerken, Machteffekten und Hegemoniebestrebungen

Öffentliche Gesprächsrunde mit Tuncay Kulaoğlu (Künstlerischer Leiter am Ballhaus Naunynstraße, Berlin).
am 27. Oktober 2014 | 17.00 Uhr
bis 19.00 Uhr anschließend nach einer Snackpause ab 20.00 Uhr
Konzert mit dem Transaesthetics-Trio feat. Benjamin Stein (Santur, Rebab, Tar)

Am 28. Oktober 2014 | 11.00 Uhr
Symposium mit Brunch für geladene Gäste im
Katakomben-Theater
in Kooperation mit
Kommunales Integrationszentrum Essen

Der Diskurs-Begriff in den 80er Jahren hoch in Mode gekommen, ist heute längst kein Mode- und Schlagwort mehr. Er hat aber auch einiges an seiner Brisanz eingebüßt, ohne dass sich die Phänomene, die sich mit ihm beschreiben ließen großartig verändert hätten.

Nach wie vor geht es um die Erfassung und Beschreibung gesellschaftlicher, politischer, kultureller wie sozialer Machtverhältnisse und in diesem Zusammenhang um die Vorstellungen, die die Menschen haben, die die Machtverhältnisse konstituieren, aber auch von diesen generiert werden, so dass Kontinuitäten entstehen, wo Individuen fluktieren.

Das Katakomben-Theater führt in Kooperation mit dem Fachbereich interkulturelle Orientierung/Kommunales Integrationszentrum Essen zwei Veranstaltungen zum Thema Interkultur durch.

Das Ziel der Veranstaltungsreihe ist es die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse und den Diskurs der Fachöffentlichkeit zur Interkultur den Essener Akteuren im Kultur- und Migrationsbereich zugänglich zu machen.

Mit der im Januar 2014 durchgeführten Fachforum Interkultur hat der Fachbereich interkulturelle Orientierung/Kommunales Integrationszentrum Essen den Grundstein für diese Veranstaltungen gelegt. Bei diesem Fachforum wurde auch ein Netzwerk Interkultur gegründet. Die Veranstaltungen sollen weitere vertiefende Einblicke in das Themenfeld

«Interkultur» geben und eine Topographie in der Gemengelage unterschiedlicher Interessen, Verständnisse und Ziele anlegen.

Angelehnt an Michel Foucault hatte bereits Anfang der 80er Jahre der Literaturwissenschaftler Jürgen Link den Diskurs-Begriff als ein institutionalisiertes Spezialwissen einschließlich der ritualisierten Redeformen, Handlungsweisen und Machteffekte verstanden und betont, dass es sich hierbei eben nicht bloß um Sprache handle.

Es geht nicht nur darum, wer, was, wann, wie spricht und auch nicht nur um die institutionellen und konstitutionellen Rahmenbedingungen von Macht und Sprache, Macht und sozialem Verhalten, Macht und Kunst, Macht und Verwaltung oder Macht und Mode – kurzum um Macht und Öffentlichkeit. Es geht darum unterschiedliche Verteilungspositionen und Interessen zu verstehen. Auch, ja vielleicht gerade unter jenen, die sich im Bereich Interkultur als Sozialarbeiter, soziale Zentren oder Kulturschaffende positionieren.

Unser Gast Tuncay Kulaoğlu brachte schon zur Regionalen Kulturkonferenz Ruhr im vergangenen Jahr in seinem Impulsreferat «Postmigrantische Kulturpraxis» den Begriff der Selbstermächtigung mit. Die Subjekte nehmen ihre Belange an einigen Stellen selbst in die Hand, werden initiativ und bemächtigen sich gesellschaftlicher Räume und Praktiken.

Ausgehend von dieser Idee wollen wir mit Tuncay Kulaoğlu weiterdiskutieren und Hindernisse und Möglichkeiten der Selbstermächtigung besprechen.

Tunçay Kulaoğlu, künstlerischer Leiter am Ballhaus Naunynstraße berichtet über seine Erfahrungen am Berliner Theater Ballhaus Naunynstraße und stellt das Selbstverständnis einer postmigrantischen Kulturpraxis vor. Im Mittelpunkt stehen künstlerische Ansätze und Anregungen für eine interkulturelle Öffnung der etabilierten Kultureinrichtungen. Welche Antworten kann eine postmigrantische Kulturpraxis auf die Herausforderungen einer komplexen Gesellschaft geben?
Eintritt Frei!

Um Rückmeldung und Teilnahmebestätigung wird gebeten:
an: uri.buelbuel@kulturakademie-ruhr.de
oder: katakomben-theater@web.de

Transaesthetics Trio & Benjamin Stein (Santur, Tar, Rubab)

kazimjensfethi

MO 27. Oktober 2014, 20 Uhr
Jeden Montag!
Transaesthetics Trio &
Benjamin Stein (Santur, Tar, Rubab)

Die Weltmusik im Katakomben-Theater schafft und setzt neue Maßstäbe: die alten Hasen des Metiers Fethi Ak (Percussion), Kazım Çalışgan (Percussion, Gesang und Kopuz) und Jens Pollheide (Bass, Flöte) veranstalten ab Mai jeden Montag im Foyer des Katakomben-Theaters ab 20.00 Uhr Sessions und Konzerte mal als Transaesthetics-Trio und mal gemeinsam mit weiteren Musikerinnen des Genres und anderer Genres mit Experimentierfreude und der Bereitschaft, breit getretene Pfade zu verlassen und auch mal neben der Spur zu musizieren.
Das Verrückte, Ungewöhnliche und Unvorhergesehene stehen im Vordergrund und werden zum musikalischen Programm.
Grenzen zu transzendieren ist doch mehr als Grenzen zu überschreiten; es geht nicht um das Schrille als Wert an sich, sondern um Entdeckung und Erschaffung neuer musikalischer Landschaften aus der Freude am Spiel, dem Humus der Traditionen und dem Verlangen nach mehr.
Eintritt Frei!
Jeden Montag!

Gast am 27.10.
Benjamin Stein (Santur, Tar, Rubab)

Live am 9. Juni 2014
Kazım Çalışgan (Percussion, Gesang und Kopuz)Jens Pollheide (Bass, Flöte)
Yavuz Duman (Trompete, Flügelhorn)
Roman Babik (Klavier, Keyb.)
Volker Sipplie (Drums, Percussion)


TRANSAESTHETICS im Katakomben-Theater Essen spielt «Eines Tages» Musik von Kazim Calisgan und Text von Yunus Emre.
Kazim Calisgan, der künstlerische Leiter des Katakomben-Theaters und Gründer des Transaesthetics-Trios setzte Text und Musik zu «Bir gün/Eines Tages» filmisch in zwei Versionen um. Hier die lange Version (18min 40sec).
Und Uri Bülbül schrieb dazu inspiriert von Musik, Film und Text:

Betrifft «eines Tages/ bir gün» nach einem Gedicht von Yunus Emre und der Musik von Transaesthetics

Ein feiner Kurzfilm ist das geworden, sehr schön und filigran; und etwas vibriert in dem Film wie das Unwetter gestern. Unser Leben ist einem kleinen schreckhaften Vögelchen anvertraut. Ich habe heute auf dem kleinen Friedhof hinter «Lorenz» herausgerissene Bäume gesehen, von denen ich gedacht hätte, dass ein Elefant sie nicht aus der Erde ziehen kann. Wie klein bin ich und wie froh, dass ich sein darf – sein, wie ich bin und sein will. Mich mag der Sturm nicht erschüttern. Angesichts des Todes freue ich mich über jeden Lebenshauch. Wer gestern euch live gehört hat, weiß, dass das schöne Filmchen sich zu eurem Konzert verhält wie eine romantische Postkarte von den Bergen zu den Bergen selbst. Es gibt etwas, was sich nicht einfangen lässt; was sich mitteilt und entschwindet wie Wasser in der hohlen Hand. Nur Restfeuchte bleibt und vielleicht ein Geschmack der Erfrischung, wenn wir ein Schlückchen trinken durften.

Live am 19. Mai 2014
Fethi Ak (percussion)
Kazım Çalışgan (Percussion, Gesang und Kopuz)
Jens Pollheide (Bass, Flöte)
Alex Morsey (Kontrabass, Tuba)

Die Zambalas – Eisschmelze2 – Die Kraft der kleinen Dinge

Knuddeln

SO 2. November 2014 – 17 Uhr

Die Zambalas – Eisschmelze2 – Die Kraft der kleinen Dinge

Szenenspiele, lebensnah und voller Überraschungen, clowneske bunte Bilder, die der Phantasie viel Raum lassen und gleichzeitig ihren kritischen Hintergrund nicht verbergen – das sind die Zambalas, eine Clowninnen Gruppe, bestehend aus acht Frauen der ClownsZeit Köln.
Unter Regie von Denise May spielen die Charakter-Clowninnen in dieser Saison auch im Katakomben Theater in Essen.

Es menschelt auf der Bühne – Die Zambalas greifen alltägliche Themen auf, setzten sie clownesk um und eröffnen dem Publikum damit neue Sichtweisen auf seine Welt.

Die vielfältigen zwischenmenschlichen Beziehungen wie Liebe, Trauer, selbst der Tod – nichts ist ihnen fremd. Die acht Frauen spielen auf eine herzerfrischende, ehrliche Weise mit den Emotionen der Zuschauer und schaffen es – scheinbar ganz nebenbei – tief zu berühren.

Ihr Augenmerk legt die Gruppe auf Begegnungen und Beziehungen, manchmal auch auf beziehungslose Begegnungen. Dabei entwerfen sie eine Welt in clownesken Bildern, die ganz eigen in ihrer Ausdrucksstärke wirkt.
Übermütig, melancholisch, temperamentvoll oder besinnlich, herzlich und spontan – und mit einer Vielfalt an Improvisationstalent zeigen die Zambalas in Ihrem 90-minütigen Szenenspiel auf, was jedermann unter den Nägeln brennt. In liebenswerter, überzogen-skurriler Art, ohne den Zeigefinger zu erheben.

Die Charakter-Clowninnen überzeugen dadurch, dass sie sich nicht scheuen, ihre eigenen sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten und Prägungen mit einzubringen. Zudem kommen sie aus den verschiedensten Berufen und decken eine breite Altersspanne ab. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Alle Acht haben die Ausbildung zur Charakter Clownin in der Clownsschule für Frauen „ClownsZeit“ in Köln absolviert. Regelmäßig clownen sie seitdem unter Leitung von Denise May, vertiefen und erweitern ständig ihr Repertoire.

Wer die Zambalas bereits in Aktion erlebt hat, kann eines bestätigen: Die Clowninnen bestechen mit ihrem besonderen Charme, bringen ihre Zuschauer zum Schmunzeln und geben jedem, der sich darauf einlässt, eine Mischung aus Glückseligkeit und Nachdenklichkeit mit auf den Weg.

Eintritt: Abendkasse 12Euro
Kartenvorbestellung unter www.die-Zambalas.de oder im Katakomben-Theater
Kartenreservierung

Transaesthetics Trio & Dimitrij Markitantov (Saxaphone), Volker Sipllie (Drums) und Yavuz Duman (Trompete, Flügelhorn)

kazimjensfethi

MO 3. November 2014, 20 Uhr
Jeden Montag!
Transaesthetics Trio &

Dimitrij Markitantov (Saxaphone),
Volker Sipllie (Drums) und
Yavuz Duman (Trompete, Flügelhorn)

Das Trio Fethi Ak, Kazım Çalışgan und Jens Pollheide und ihre Gäste experimentieren und erproben neue musikalische Zustände. «Transaesthetics» ist nicht nur ein Gruppenname, ein Bandtitel, sondern ein musikalisches Programm. Jeden Montag ist im Katakomben-Theater Transaesthetics-Time.
Transaesthetics kombiniert aber Stilrichtungen und Genres mit anderen Musikern und deren musikalischen Interessen, Schwerpunkten und Stilen. So wird es zu einem offenen System, das vom Durchfluss asiatischer, indischer, fernöstlicher Musiktraditionen, Stile und Instrumente in Kombination mit westlichen und anatolischen Musiktraditionen und Stilen lebt.
Zugleich wird über die Techniken und Praktiken des Musizierens nachgedacht und mit Diversität experimentiert. Dabei betreibt Transaesthetics keine additive Kombinatorik der Stile und Instrumente, sondern sucht nach organischen Synthesen und Veredelungen.
Grenzen zu transzendieren ist mehr als Grenzen zu überschreiten – sie verschwinden in neuen organischen Synthesen.
Eintritt Frei!
Jeden Montag!

Gäste am 3.11.
Dimitrij Markitantov (Saxaphone), Volker Sipllie (Drums) und Yavuz Duman (Trompete, Flügelhorn)

Live am 9. Juni 2014
Kazım Çalışgan (Percussion, Gesang und Kopuz)Jens Pollheide (Bass, Flöte)
Yavuz Duman (Trompete, Flügelhorn)
Roman Babik (Klavier, Keyb.)
Volker Sipplie (Drums, Percussion)


TRANSAESTHETICS im Katakomben-Theater Essen spielt «Eines Tages» Musik von Kazim Calisgan und Text von Yunus Emre.
Kazim Calisgan, der künstlerische Leiter des Katakomben-Theaters und Gründer des Transaesthetics-Trios setzte Text und Musik zu «Bir gün/Eines Tages» filmisch in zwei Versionen um. Hier die lange Version (18min 40sec).
Und Uri Bülbül schrieb dazu inspiriert von Musik, Film und Text:

Betrifft «eines Tages/ bir gün» nach einem Gedicht von Yunus Emre und der Musik von Transaesthetics

Ein feiner Kurzfilm ist das geworden, sehr schön und filigran; und etwas vibriert in dem Film wie das Unwetter gestern. Unser Leben ist einem kleinen schreckhaften Vögelchen anvertraut. Ich habe heute auf dem kleinen Friedhof hinter «Lorenz» herausgerissene Bäume gesehen, von denen ich gedacht hätte, dass ein Elefant sie nicht aus der Erde ziehen kann. Wie klein bin ich und wie froh, dass ich sein darf – sein, wie ich bin und sein will. Mich mag der Sturm nicht erschüttern. Angesichts des Todes freue ich mich über jeden Lebenshauch. Wer gestern euch live gehört hat, weiß, dass das schöne Filmchen sich zu eurem Konzert verhält wie eine romantische Postkarte von den Bergen zu den Bergen selbst. Es gibt etwas, was sich nicht einfangen lässt; was sich mitteilt und entschwindet wie Wasser in der hohlen Hand. Nur Restfeuchte bleibt und vielleicht ein Geschmack der Erfrischung, wenn wir ein Schlückchen trinken durften.

Live am 19. Mai 2014
Fethi Ak (percussion)
Kazım Çalışgan (Percussion, Gesang und Kopuz)
Jens Pollheide (Bass, Flöte)
Alex Morsey (Kontrabass, Tuba)

Vielhomonie Rhein Ruhr – der erste schwule Chor im Ruhrgebiet

vielhomonieund

SA 8. November 2014, 19.30 Uhr
Doppelkonzert:

Vielhomonie Rhein Ruhr – der erste schwule Chor im Ruhrgebiet und
Sang & Klang: los! – der schwullesbische Chor aus Dortmund

Vielhomonie Rhein Ruhr – der erste schwule Chor im Ruhrgebiet: Seit Beginn der 90er Jahre gehört die Vielhomonie Rhein – Ruhr zum festen Bestandteil der (nicht nur) schwulen Revue- und Kleinkunstszene des Reviers. Gegründet als erster schwuler Chor des Ruhrgebiets präsentieren über zwanzig bühnenverliebte und nach Applaus lechzende Sänger ihre unterhaltsamen Bühnenshows – von a cappella über Halbplayback bis Klavierbegleitung, von Solo über Kleingruppe bis Gesamtensemble. Mit einer Mischung aus Tanz, Schauspiel, Sprache, Maskerade, Ton- und Lichttechnik und natürlich viel Musik verzaubern sie ihr Publikum.
Kein musikalisches Genre wird verschont: Deutscher Schlager, Operette, Kabarett, internationaler Pop, Kunstlied oder klassischer Chorgesang, sowohl der Romantik als auch der Moderne. Die Vielhomonie fühlt sich in kammermusikalischen Feinheiten ebenso zu Hause wie in schräg-schrillen Darbietungen.
Neben Auftritten quer durch die Republik nimmt die Vielhomonie regelmäßig an europäischen schwullesbischen Chorfestivals wie 1993 in Zürich, 1995 in Groningen, 1997 in München, 2001 in Berlin, 2005 in Paris und 2009 in London und 2014 in Dublin teil. Außerdem war sie beim weltweiten, internationalen schwullesbischen Chorfestival in San José / Kalifornien im Jahre 2000 vertreten.
Aktuelles Programm: “Passage ins Glück”- Die Vielhomonie geht an Bord
Auf dem Ozeandampfer MS Rosa begegnet sich eine illustre Schar von Reisenden, die das Schicksal aus den unterschiedlichsten Beweggründen hinaus auf’s Meer getrieben hat. Nur eines eint sie, ihr Ziel: die Stadt, die niemals schläft, New York. Auf hoher See kommen sie sich näher: Sehnsüchte werden geweckt und – eventuell, eventuell – auch erfüllt, Intrigen gesponnen, lebensbestimmende Entscheidungen getroffen. Und dass unter den Passagieren auch eine berühmte Schnüffelnase inkognito ihr Werk treibt, kann niemand ahnen…
Freuen Sie sich auf ein Vielhomonie-typisches Singspiel mit einem bunten Fächer an Musikstilen.

Sang & Klang: los! – der schwullesbische Chor aus Dortmund
Sang & Klang: los! – so nennt sich seit der gemischte Chor im Dortmunder Lesben- und Schwulenzentrum KCR. Aus ursprünglich einem guten Dutzend vorwiegend männlicher Sänger der ersten Stunde im Mai 1999 wurden mit der Zeit ein stimmlich und geschlechtlich ausgewogener Chor. Schwule und Lesben in einem Chor, bei uns eine Mischung mit Potenzial.
Heute sind wir etwa gut zwei Dutzend Sangesbegeisterte aus Dortmund und Umgebung. Mit unserem engagierten Chorleiter Ansgar erarbeiten wir uns bei den wöchentlichen Proben eine unterhaltsame Mischung aus Musical, Pop und Liedern der Zwanziger/Dreißiger Jahre, bis hin zu Renaissance Madrigalen, die Anspruch mit viel Witz, guter Laune und einem Schuss Selbstironie verbinden. Meistens sind es Originalsätze, seltener auch selbst abgeänderte Musikstücke.
Unser buntes schwul-lesbisches Völkchen ist eigentlich immer mit viel guter Laune bei der Sache und singt augenzwinkernd mal vier-, mal fünfstimmige Stücke … begleitet von unserer Pianistin Dorothee, mit dem wir die meisten Stücke einüben und aufführen.
Seit 2005 sind wir Mitglied bei LEGATO (LEsbians and GAys Singing TOgether).
Aktuelles Programm: Heiß geliebt & kalt erwischt!
Der schwullesbische Chor Sang & Klang: los! aus Dortmund lotet die kleinen Tücken des Alltags aus und wagt einen träumerischen Blick über den Regenbogen.
Seit nunmehr 15 Jahren erfreut der Chor mit gut zwei Dutzend Sängern und Sängerinnen sein Publikum mit Liedern über Liebe, Lust und Leidenschaft von der Renaissance bis heute.
Eintritt: 15 Euro
Kartenreservierung

ESTARABIM – DÜNDEN BUGÜNE

estarabimnov2014

SA 8. November 2014, ab 23 Uhr
ESTARABIM
DÜNDEN BUGÜNE
Samimi ve seviyeli ortamda keyifli eglenceli Parti. Sagdan soldan Estarabim.
Sizleri bu güzel gecede Essen’de kültürel etkinlikllerin ve güzel eglencelerin adresi Katakomben Tiyatrosunda agirlamaktan mutluluk duyuyoruz.
Essen ve cevresinde yeni bir müzik akimi ve tarz ile seviyeli kaliteli bir ortami sizlere sunmayi amacliyoruz.
Türkce Anadolu Rock, Pyschdellic, 45lik, 90lar ve günümüzün en güzel Türkce Pop, Latin, House ve Black müzik tarzlarini sizlerle bulusturuyouz.
Giris Saati: 23:00
Giris ücreti: 10 Euro
DJ Murat Vural
Estarabim ekibi olarak sizleri aramizdan görmek mutluluk duyariz.

Shake ́s beer bros. Seins oder nicht seins?

Shakesbeerbros

SO 9. November 2014, 11.30 Uhr
Shake ́s beer bros.
Seins oder nicht seins?

„Ist dies das reale Leben oder bloß Phantasie? – gefangen in einem Erdrutsch, ohne ein Entkommen aus der Realität. Öffne deine Augen, schau zum Himmel hinauf und sieh ́!“

Die beiden bros, Sascha von Zambelly (Gesang) und Markus Stollenwerk (Klavier/ und ein paar andere Instrumente und Gesang) präsentieren sich in ihrem neuen Programm einmal von einer ganz anderen Seite. Die Songs, Lieder und Chansons, die sie für diesen Abend ausgewählt haben, wurden von beiden unter die musikalische Lupe genommen und aus ganz neuen Perspektiven beleuchtet.

Von Bert Brecht bis Jaques Brel von Britney Spears bis Rolling Stones. Alles kommt in den musikalischen Mixer der beiden und wird dann mit Orangenscheibe, Schirm und Charme, lecker und leicht serviert. So entfalten die einzelnen Nummern des Abends ganz neue, ganz unerhörte und gänzlich unvorhergesehene Welten. Geschüttelt – nicht gerührt – präsentieren die beiden bros ihre bunte Mischung aus Songs, Liedern und Chansons der letzten beinahe 100 Jahre.

Shake ́s beer bros. das sind:

bro Markus Stollenwerk – Absolvent der Essener Folkwang Hochschule ausgezeichnet mit dem Kompositionspreis der Stadt Stuttgart Als Komponist, Pianist, Dirigent und Projektentwickler im In- und Ausland aktiv

bro Sascha von Zambelly – Schüler von Michael Heltau als Schauspieler u.a. engagiert am Schauspiel Essen, Theater Bielefeld und dem Nationaltheater Mannheim sowie als Synchronsprecher tätig

Seins oder nicht seins? ist ihr 5. gemeinsames Programm und gleichzeitig ihr Debut als: Shake ́s beer bros.

Und am Ende dieses Abends bleibt dann die Frage, die sich nicht alleine die GEMA stellen wird:

Seins oder nicht seins?
Eintritt: VVK 13 / 9 Euro; Abendkasse 15 / 10 Euro
Kartenreservierung

Transaesthetics Trio & Mehmet Akbaş (Gesang)

kazimjensfethi

MO 10. November 2014, 20 Uhr
Jeden Montag!
Transaesthetics Trio & Mehmet Akbaş (Gesang)

Das Trio Fethi Ak, Kazım Çalışgan und Jens Pollheide und ihre Gäste experimentieren und erproben neue musikalische Zustände. «Transaesthetics» ist nicht nur ein Gruppenname, ein Bandtitel, sondern ein musikalisches Programm. Jeden Montag ist im Katakomben-Theater Transaesthetics-Time.
Transaesthetics kombiniert aber Stilrichtungen und Genres mit anderen Musikern und deren musikalischen Interessen, Schwerpunkten und Stilen. So wird es zu einem offenen System, das vom Durchfluss asiatischer, indischer, fernöstlicher Musiktraditionen, Stile und Instrumente in Kombination mit westlichen und anatolischen Musiktraditionen und Stilen lebt.
Zugleich wird über die Techniken und Praktiken des Musizierens nachgedacht und mit Diversität experimentiert. Dabei betreibt Transaesthetics keine additive Kombinatorik der Stile und Instrumente, sondern sucht nach organischen Synthesen und Veredelungen.
Grenzen zu transzendieren ist mehr als Grenzen zu überschreiten – sie verschwinden in neuen organischen Synthesen.
Eintritt Frei!
Jeden Montag!

Speziell Gast am 22. September:
Mehmet Akbaş (Gesang)

Live am 9. Juni 2014
Kazım Çalışgan (Percussion, Gesang und Kopuz)
Jens Pollheide (Bass, Flöte)
Yavuz Duman (Trompete, Flügelhorn)
Roman Babik (Klavier, Keyb.)
Volker Sipplie (Drums, Percussion)

TRANSAESTHETICS im Katakomben-Theater Essen spielt «Eines Tages» Musik von Kazim Calisgan und Text von Yunus Emre.
Kazim Calisgan, der künstlerische Leiter des Katakomben-Theaters und Gründer des Transaesthetics-Trios setzte Text und Musik zu «Bir gün/Eines Tages» filmisch in zwei Versionen um. Hier die lange Version (18min 40sec).
Und Uri Bülbül schrieb dazu inspiriert von Musik, Film und Text:

Betrifft «eines Tages/ bir gün» nach einem Gedicht von Yunus Emre und der Musik von Transaesthetics

Ein feiner Kurzfilm ist das geworden, sehr schön und filigran; und etwas vibriert in dem Film wie das Unwetter gestern. Unser Leben ist einem kleinen schreckhaften Vögelchen anvertraut. Ich habe heute auf dem kleinen Friedhof hinter «Lorenz» herausgerissene Bäume gesehen, von denen ich gedacht hätte, dass ein Elefant sie nicht aus der Erde ziehen kann. Wie klein bin ich und wie froh, dass ich sein darf – sein, wie ich bin und sein will. Mich mag der Sturm nicht erschüttern. Angesichts des Todes freue ich mich über jeden Lebenshauch. Wer gestern euch live gehört hat, weiß, dass das schöne Filmchen sich zu eurem Konzert verhält wie eine romantische Postkarte von den Bergen zu den Bergen selbst. Es gibt etwas, was sich nicht einfangen lässt; was sich mitteilt und entschwindet wie Wasser in der hohlen Hand. Nur Restfeuchte bleibt und vielleicht ein Geschmack der Erfrischung, wenn wir ein Schlückchen trinken durften.

Live am 19. Mai 2014
Fethi Ak (percussion)
Kazım Çalışgan (Percussion, Gesang und Kopuz)
Jens Pollheide (Bass, Flöte)
Alex Morsey (Kontrabass, Tuba)